{"id":188,"date":"2012-12-14T20:01:24","date_gmt":"2012-12-14T18:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/?p=188"},"modified":"2019-06-27T11:56:30","modified_gmt":"2019-06-27T09:56:30","slug":"krankheitsbilder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/krankheitsbilder\/","title":{"rendered":"Krankheitsbilder"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die folgenden Krankheitsbilder bin ich Ihr kompetenter Ansprechpartner und auf Wunsch Ihre <b>behandelnde Psychotherapeutin:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"index.php#depressionen\">Depressionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"index.php#angst\">Angstst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"index.php#zwang\">Zwangsst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"index.php#belastung\">Posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"index.php#anpassung\">Anpassungsst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"index.php#dissoziativ\">Dissoziative St\u00f6rungen (Konversionsst\u00f6rungen)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"index.php#somatisierung\">Somatisierungsst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"index.php#persoenlichkeit\">Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"depressionen\">\n<h1>Depressionen<\/h1>\n<\/div>\n<p><b>F32.0 leichte depressive Episode<\/b> Typische Symptome: depressive Stimmung, Verlust von Interesse oder Freude, erh\u00f6hte Erm\u00fcdbarkeit. Der Betroffene leidet mindestens seit 2 Wochen unter diesen Symptomen und es bereitet ihm Schwierigkeiten seine Berufst\u00e4tigkeit oder soziale Aktivit\u00e4ten fortzusetzen, \u00e4ndert aber seinen Alltag nicht vollkommen.<\/p>\n<p><b>F32.1 mittelgradige depressive Episode<\/b> Der Betroffene kann nur schwer seinen h\u00e4uslichen und beruflichen Pflichten nachkommen.<\/p>\n<p><b>F32.2 schwere depressive Episode<\/b> Die typischen Symptome die bei einer schweren depressiven Episode auftreten k\u00f6nnen sein: &#8222;Erhebliche Verzweiflung, Agitiertheit, Verlust des Selbstwertgef\u00fchls, Gef\u00fchl von Nutzlosigkeit oder Schuld&#8220;, in besonders schlimmen F\u00e4llen besteht ein hohes Suizidrisiko. Der Patient kann seine h\u00e4uslichen, beruflichen und sozialen Pflichten nicht weiter fortsetzten.<\/p>\n<div id=\"angst\">\n<h1>Angstst\u00f6rungen<\/h1>\n<\/div>\n<p>Bei diesen St\u00f6rungen tritt Angst bei eindeutig definierten und in den meisten F\u00e4llen ungef\u00e4hrlichen Situationen oder Objekten auf. Diese Situationen oder Objekte werden meistens von den Patienten gemieden, oder mit Angst ertragen. Diese Angst wirkt sich oft auch physiologisch auf die Patienten aus. H\u00e4ufige Symptome eines Patienten mit phobischen St\u00f6rungen sind: Herzklopfen, Schw\u00e4chegef\u00fchl verbunden mit der Angst vor dem Sterben, Kontrollverlust u.a. Dem Patient hilft es nicht, wenn er wei\u00df, dass seine Mitmenschen diese Situation nicht als gef\u00e4hrlich erleben. Schon die Vorstellung, dass die phobische Situation nochmals auftreten k\u00f6nnte, erzeugt bei dem Patienten eine starke Angst. Oft tritt die phobische Angst zusammen mit Depressionen auf. Die phobische Angst verschlimmert sich w\u00e4hrend einer depressiven Episode. Zu den phobischen \u00c4ngsten z\u00e4hlen:<\/p>\n<p><b>F40.0 Die Agoraphobie <\/b> Der Patient hat Angst einen \u00f6ffentlichen Platz zu besuchen, das eigene Haus zu verlassen, alleine in ein Gesch\u00e4ft zu gehen, vor einer Menschenmenge, eine Zug- Bus- oder Flugreise zu unternehmen. Viele Patienten mit einer Agoraphobie haben Angst davor zu kollabieren und aufgrund dessen hilflos zu werden. Zus\u00e4tzlich zu der Agoraphobie k\u00f6nnen depressive- und-zwanghafte Symptome, sowie soziale Phobien auftreten. Agoraphobie kann entweder mit einer Panikst\u00f6rung oder ohne eine Panikst\u00f6rung auftreten. Manchen Agoraphobie- Patienten gelingt es andauernd phobische Situationen zu meiden, deshalb tritt bei ihnen die Angst nur selten auf, dennoch leiden sie an einer Agoraphobie.<\/p>\n<p><b>F40.1 Die soziale Phobie<\/b> Der Patient vermeidet soziale Situationen. Entweder tritt die soziale Phobie nur in verschiedenen Situationen auf, z. B. beim Essen, beim Sprechen in der \u00d6ffentlichkeit, bei einem &#8222;Treffen mit dem anderen Geschlecht&#8220;, oder sie tritt in allen Situationen au\u00dferhalb des Familienkreises des Patienten auf. Der Betroffene hat nicht selten Angst zu erbrechen und empfindet direkten Augenkontakt als st\u00f6rend. Patienten, die an einer sozialen Phobie leiden, haben in der Regel ein niedriges Selbstbewusstsein und Angst vor Kritik. K\u00f6rperliche Symptome aufgrund der St\u00f6rung sind: Err\u00f6ten, H\u00e4ndezittern, \u00dcbelkeit oder einen &#8222;Drang zum Wasserlassen&#8220;. In manchen F\u00e4llen meidet der Patient alle sozialen Kontakte, was wiederum zu v\u00f6lliger Isolation f\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>F40.2 Die spezifisch (isolierten) Phobien<\/b> Unter den Begriff der spezifisch (isolierten) Phobien z\u00e4hlen: &#8222;die Angst vor der N\u00e4he bestimmter Tiere, H\u00f6hen, Donner, Fliegen, Dunkelheit, geschlossene R\u00e4ume, Urinieren oder def\u00e4zieren auf \u00f6ffentlichen Toiletten, Verzehr bestimmter Speisen, Zahnarztbesuch, Anblick von Blut oder Verletzungen, oder die Furcht bestimmten Krankheiten ausgesetzt zu sein&#8220;. Die spezifische Phobie kann bei dem Patienten Panik ausl\u00f6sen. Oft entstehen die spezifischen Phobien schon in der Kindheit, k\u00f6nnen aber &#8222;ohne Behandlung&#8220; ein Leben lang anhalten. Die Strahlenkrankheit, Geschlechtskrankheiten sowie Aids sind h\u00e4ufig das Objekt der Krankheitsphobien. Bei der spezifischen Phobie fehlen im Unterschied zur Agoraphobie und zur sozialen Phobie andere psychologische Symptome.<\/p>\n<p><b>F41.0 Panikst\u00f6rungen<\/b> Das Hauptsymptom der Panikst\u00f6rungen sind &#8222;wiederkehrende schwere Angstattacken&#8220;, die nicht auf bestimmte Situationen oder besondere Umst\u00e4nde abzugrenzen sind und aufgrund dessen nicht vorhersehbar sein k\u00f6nnen. Die Symptome dieser Erkrankungen sind von Person zu Person unterschiedlich, typisch ist aber ein pl\u00f6tzlich auftretendes Herzklopfen, Brustschmerz, Erstickungsgef\u00fchle bis hin zur Angst zu Sterben, vor Kontrollverlust oder der Angst &#8222;wahnsinnig zu werden&#8220;. Ein Panikanfall dauert etwa 15 Minuten, manchmal aber auch l\u00e4nger. Auch hier will der Betroffene fluchtartig den Ort verlassen und wird die aufgetretene Situation k\u00fcnftig meiden. Ebenso wie bei den phobischen St\u00f6rungen besteht die Angst vor einer erneuten Panikattacke.<\/p>\n<div>\n<p><b>Die generalisierte Angstst\u00f6rung <\/b> Der Betroffene leidet an einer generalisierten anhaltenden Angst, die nicht auf eine bestimmte Situation oder Umgebung begrenzt ist. Die Angst ist sozusagen &#8222;frei flottierend&#8220;. Die Symptome sind zwar unterschiedlich, aber bestimmte Symptome wie st\u00e4ndige Nervosit\u00e4t, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Herzklopfen, Schwindelgef\u00fchl oder Oberbauchbeschwerden treten h\u00e4ufig in Verbindung mit der generalisierten Angstst\u00f6rung auf. Der Patient bef\u00fcrchtet andauernd, dass eine ihm nahestehende Person oder er selbst erkranken oder sogar sterben werde.<\/p>\n<div id=\"zwang\">\n<h1>Zwangsst\u00f6rungen<\/h1>\n<\/div>\n<p>Die Merkmale dieser St\u00f6rungen sind immer wiederkehrende Zwangsgedanken und Zwangshandlungen. Mit Zwangsgedanken sind Vorstellungen oder Impulse gemeint, die den Betroffenen immer wieder besch\u00e4ftigen. Sie qu\u00e4len den Patienten meistens deshalb, weil sie obsz\u00f6n sind oder als sinnlos erlebt werden. Der Patient versucht Wiederstand zu leisten, was ihm ohne psychologische Hilfe meistens nicht gelingt.<\/p>\n<p><b>Zwangshandlungen sind Rituale<\/b> die st\u00e4ndig wiederholt werden. Sie dienen nicht dazu n\u00fctzliche Aufgaben zu erf\u00fcllen. Patienten \u00fcben Zwangshandlungen aus, um gegen ein objektiv gesehen unwahrscheinliches Ereignis das ihnen Schaden zuf\u00fcgen oder sie selbst Unheil anrichten lassen k\u00f6nnte, vorzubeugen. H\u00e4ufige Begleiterscheinungen einer Zwangsst\u00f6rung sind: Vegetative Angstsyndrome, qu\u00e4lende innere Anspannung und Depressionen. Umgekehrt k\u00f6nnen auch Patienten die unter depressiven Symptomen leiden, w\u00e4hrend einer depressiven Episode Zwangsgedanken entwickeln. Zu den Zwangsst\u00f6rungen geh\u00f6ren ebenso:<\/p>\n<ul>\n<li>F42.0 vorwiegend Zwangsgedanken oder Gr\u00fcbelzwang<\/li>\n<li>F42.1 vorwiegend Zwangshandlungen ( Zwangsrituale)<\/li>\n<li>F42.2 Zwangshandlungen- und Zwangsgedanken<\/li>\n<li>F42.8 sonstige Zwangshandlungen<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"belastung\">\n<h1>Posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen<\/h1>\n<\/div>\n<p>Posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen entstehen als eine verz\u00f6gerte Reaktion auf eine Bedrohung oder eine Situation mit katastrophenartigem Ausma\u00df. Hierzu z\u00e4hlen Naturkatastrophen, Katastrophen, die vom Menschen verursacht werden, eine Kampfhandlung, ein schwerer Unfall, Zeuge eines gewaltsamen Todes anderer oder selbst Opfer von Folterung, Terrorismus, Vergewaltigung oder anderen Verbrechen zu sein. Die Betroffenen erleben wiederholt Erinnerungen, die mit dem Trauma verbunden sind (Flashbacks). Dies spiegelt sich oft auch in ihren Tr\u00e4umen wieder. Sie erleben ein andauerndes Gef\u00fchl von bet\u00e4ubt sein bzw. emotionaler Stumpfheit, Gleichg\u00fcltigkeit anderen gegen\u00fcber, Teilnahmslosigkeit, sowie die Vermeidung von Situationen oder Aktionen, die sie an das Trauma erinnern. Bei einer posttraumatischen Belastungsst\u00f6rung k\u00f6nnen Angst, &#8211; Panik, &#8211; oder- Aggressionsausbr\u00fcche, Depressionen, eine vegetative \u00dcberregtheit mit Vigilanzsteigerung, eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Schreckhaftigkeit und Schlaflosigkeit auftreten. Auch Suizidgedanken sind nicht selten. Patienten mit posttraumatischen Belastungsst\u00f6rungen nehmen manchmal Drogen oder haben einen starken Alkoholkonsum, was die Lage oft noch komplizieren kann.<\/p>\n<div id=\"anpassung\">\n<h1>Anpassungsst\u00f6rungen<\/h1>\n<\/div>\n<p>Anpassungsst\u00f6rungen sind Zust\u00e4nde des Leidens oder emotionaler Beeintr\u00e4chtigung, die dann auftreten, wenn der Betroffene sich in einem Anpassungsprozess befindet, der nach einer entscheidenden Lebensver\u00e4nderung, einem belastenden Ereignis oder nach einer schweren Krankheit auftritt. Die Leistungen und die soziale Funktion werden behindert. Die Symptome einer Anpassungsst\u00f6rung sind: Angst, depressive Stimmung, Besorgnis, ein Gef\u00fchl nicht mehr zurecht zu kommen, nicht mehr vorausplanen zu k\u00f6nnen oder in der jetzigen Situation nicht mehr weitermachen zu k\u00f6nnen und eine starke Einschr\u00e4nkung in der Bew\u00e4ltigung des Alltags. Anpassungsst\u00f6rungen k\u00f6nnen bei einem Trauerfall oder Trennungserlebnis, sowie bei einer Emigration oder nach einer Flucht aufkommen. Die St\u00f6rung beginnt etwa 1 Monat nach dem belastenden Ereignis oder der Lebensver\u00e4nderung. Die Symptome halten meistens etwa 6 Monate an.<\/p>\n<div id=\"dissoziativ\">\n<h1>Dissoziative St\u00f6rungen<\/h1>\n<\/div>\n<p>Patienten mit einer dissoziativen St\u00f6rung leiden an einem Verlust der normalen Integration von Erinnerungen an die Vergangenheit, verlieren ihr Identit\u00e4tsbewusstsein sowie ihre unmittelbaren Empfindungen und die Kontrolle der K\u00f6rperbewegungen. Die meisten Betroffenen haben einen hohen Grad der bewussten Kontrolle dar\u00fcber, welche Erinnerungen und Empfindungen f\u00fcr die sofortige Aufmerksamkeit selektiert werden, und welche Bewegungen ausgef\u00fchrt werden. Die F\u00e4higkeit zur bewussten Kontrolle wechselt bei den Patienten mit einer dissoziativen St\u00f6rung von Stunde zu Stunde. Eine dissoziative St\u00f6rung wird als psychogen betrachtet, d.h. traumatisierende Ereignisse, unl\u00f6sbare oder unertr\u00e4gliche Konflikte oder gest\u00f6rte Beziehungen k\u00f6nnen ausl\u00f6sende Faktoren sein. Patienten mit dissoziativen St\u00f6rungen verleugnen ihre Probleme und Schwierigkeiten. Probleme die sie selbst erkennen, werden auf die dissoziativen Symptome zur\u00fcckgef\u00fchrt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<div id=\"somatisierung\">\n<h1>Somatisierungsst\u00f6rungen<\/h1>\n<\/div>\n<p>Wiederholt auftretende k\u00f6rperliche Symptome sind ein grundlegendes Merkmal der Somatisierungsst\u00f6rungen. Sie bestehen meist schon einige Jahre bevor sie behandelt werden. Viele Patienten mit einer Somatisierungsst\u00f6rung haben schon mehrere Operationen und viele negativen Untersuchungen hinter sich. Die Symptome sind vielf\u00e4ltig und k\u00f6nnen sich auf jedes K\u00f6rperteil beziehen. Zu den h\u00e4ufigsten Symptomen geh\u00f6ren: Schmerzen, Aufsto\u00dfen, Rumination, Erbrechen, \u00dcbelkeit, Jucken und Brennen der Haut, Prickeln, Taubheitsgef\u00fchl, Wundsein, Ausschlag und sexuelle St\u00f6rungen. Bei Frauen kann es auch zu menstruellen St\u00f6rungen kommen. Oft kommen auch noch Symptome wie Depressionen und Angst hinzu, die aber eine eigene Behandlung erforderlich machen. Die St\u00f6rung beginnt h\u00e4ufig im fr\u00fchen Erwachsenalter.<\/p>\n<div id=\"persoenlichkeit\">\n<h1>Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen<\/h1>\n<\/div>\n<p>Die Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen umfassen anhaltende Verhaltensmuster, die sich in konsistenten und beharrenden Reaktionen zeigen und sich auf die pers\u00f6nliche und soziale Lebenslage der Patienten auswirken. Patienten mit einer Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung weichen deutlich in ihrer Wahrnehmung, ihrem Denken und F\u00fchlen von der Mehrheit der Bev\u00f6lkerung ab. H\u00e4ufig ist auch eine gest\u00f6rte Leistungs- und- Funktionsf\u00e4higkeit zu erkennen. Die Betroffenen leiden sehr unter ihrer Situation. Die Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung ist nicht selten die Folge von schweren Belastungen oder einer psychiatrischen St\u00f6rung bzw. Hirnerkrankungen- oder Verletzungen.<\/p>\n<p><b>Spezifisch, definierte Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/b> Die spezifische Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung ist eine St\u00f6rung der charakterlichen Konstitution und des Verhaltens. Betroffene Patienten sind sozial und pers\u00f6nlich beeintr\u00e4chtigt. Die St\u00f6rung tritt meistens schon in der Kindheit auf, festigt sich aber erst im Erwachsenenalter. Patienten mit einer spezifischen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung zeigen eine Unausgeglichenheit in ihrer Einstellung, ihrem Verhalten, ihrer Affektivit\u00e4t, ihrem Antrieb, ihrer Impulskontrolle, sowie ihrer Wahrnehmung und in ihrem Denken. Ihr Verhalten ist andauernd und konstant und passt sich sozialen und pers\u00f6nlichen Situationen nicht an, d.h. der Patient verh\u00e4lt sich oft unpassend. Viele der Betroffenen sind in ihrer beruflichen und sozialen Leistungsf\u00e4higkeit eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p><b>Die paranoide Pers\u00f6nlichkeit<\/b> Der Betroffene reagiert sehr empfindlich auf R\u00fcckschl\u00e4ge und Zur\u00fccksetzung. Er weigert sich Beleidigungen und Verletzungen von anderen zu verzeihen. Der Patient ist sehr misstrauisch anderen gegen\u00fcber und hat die Neigung Geschehenes zu verdrehen, indem er oftmals nett gemeinte Handlungen als feindlich betrachtet. Man kann Patienten mit einer paranoiden Pers\u00f6nlichkeit als streits\u00fcchtig bezeichnen, da sie st\u00e4ndig auf ihr Recht bestehen und nicht kompromissbereit sind. Sie weissen ein st\u00e4ndiges Misstrauen\u00a0 gegen\u00fcber ihren (Ehe)partners und der sexuellen Treue des Partners auf. Betroffene erkl\u00e4ren sich Ereignisse in ihrer Umgebung oder in der Welt, indem sie an Verschw\u00f6rungen glauben.<\/p>\n<p><b>Die schizoide Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/b> Den Betroffenen bereiten nur wenige, oftmals \u00fcberhaupt keine T\u00e4tigkeiten Vergn\u00fcgen. Sie sind emotional k\u00fchl und distanziert. Die Patienten k\u00f6nnen nur selten \u00c4rger ausdr\u00fccken oder Gef\u00fchle zeigen. Sie reagieren nicht auf Lob und Kritik. Sie haben nur wenig oder fast kein Interesse an sexuellen Erfahrungen und sind eher Einzelg\u00e4nger, deshalb haben sie auch wenig Freunde. Patienten der schizoiden Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung halten sich selten an gesellschaftliche Regeln.<\/p>\n<p><b>Die dissoziale Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/b> Bei der dissozialen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung zeigen sich gro\u00dfe Unterschiede im Verhalten der Betroffenen und der gesellschaftlichen\u00a0 und sozialen Normen auf. Der Betroffene interessiert sich nicht sehr f\u00fcr die Gef\u00fchle seiner Mitmenschen, achtet soziale Regeln nicht und kann Beziehungen nicht dauerhaft eingehen, hat jedoch keine Probleme Beziehungen \u00fcberhaupt einzugehen. Der Patient weist oft aggressives, manchmal sogar ein gewaltt\u00e4tiges Verhalten auf, kann aber nicht aus der Konsequenz daraus oder der Bestrafung lernen. Er neigt dazu andere zu beschuldigen und ist andauernd reizbar.<\/p>\n<p><b>Zu den Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen z\u00e4hlen ebenfalls:<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Die histrionische Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/li>\n<li>Die \u00e4ngstlich &#8211; (vermeidende) Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/li>\n<li>Die borderline (emotional instabile) Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/li>\n<li>Die impulsive Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/li>\n<li>Die zwanghafte (anankastische)Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die folgenden Krankheitsbilder bin ich Ihr kompetenter Ansprechpartner und auf Wunsch Ihre behandelnde Psychotherapeutin: Depressionen Angstst\u00f6rungen Zwangsst\u00f6rungen Posttraumatische Belastungsst\u00f6rungen Anpassungsst\u00f6rungen Dissoziative St\u00f6rungen (Konversionsst\u00f6rungen) Somatisierungsst\u00f6rungen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen &nbsp; Depressionen F32.0 leichte depressive Episode Typische Symptome: depressive Stimmung, Verlust von Interesse oder &hellip; <a href=\"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/krankheitsbilder\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-krankheitsbilder"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=188"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":231,"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188\/revisions\/231"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bettina-furlan.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}